Pazifischer Nordwesten // Teil 8: Portlands Japanischer Garten

Japanischer Garten Portland, Oregon

Von der Columbia River Gorge sind es nur circa zwei Stunden nach Portland, das wir auf unserem Weg an die Oregon Coast besuchten. Leider passte keine Übernachtung mehr in unseren Reiseplan – und uns war schon vorher bewusst, wie schade das war. Denn Portland ist aus vielen Gründen eine DER In-Metropolen Amerikas. Unter den Top-Sehenswürdigkeiten, die hier gut zusammengestellt sind, mussten wir uns entscheiden, und die Wahl fiel auf den Saturday Market und den Japanese Garden.

Als wir in den Pazifischen Westen reisten, war dieser Blog noch ausschließlich ein DIY-Projekt, und daher war der Besuch des samstäglichen Kunsthandwerkermarktes im Zentrum von Portland praktisch gesetzt. Tatsächlich bot der Saturday Market überwiegend hochwertige Artikel, besonders malerisch und zeichnerisch konnte ich mir einige Ideen abschauen und bekam Lust, mal wieder selbst Pinsel oder Bleistift in die Hand zu nehmen.

Das nächste Stopp mit ausführlicher Besichtigung war der Japanische Garten. Portlands Japanischer Garten gilt als einer der besten außerhalb Japans. Wir haben bisher wenig japanische Gärten besucht und daher nicht so viele Vergleichsmöglichkeiten, aber die meisten Bereiche im Garten überzeugten uns absolut.

 

Japanischer Garten Portland, Oregon

Das Spätsommerwetter war perfekt für den Besuch im Japanischen Garten, weil die vielen Grüntöne und Blattformen zur Geltung kamen.

 

Japanischer Garten Portland, Oregon

Schön war auch das Zusammenspiel zwischen Pflanzen und Wasser.

 

Japanischer Garten Portland, Oregon

Im Lower Pond schwimmen die Koi ..

 

Japanischer Garten Portland, Oregon

.. neben den Heavenly Falls.

 

Japanischer Garten Portland, Oregon

 

Japanischer Garten Portland, Oregon

Im Sand and Stone Garden symbolisieren die Kreise die Wellen von Wasser. Diese Art von Gartenkunst ist typisch für Zen-Klöster.

 

 

Einen Ort in Portland hätten wir gern außerdem noch besucht: Powell’s City of Books. Seit der Gründung im Jahr 1971 hat sich Powell’s von einem schlichten Laden zu einem Wahrzeichen Portlands und einem der großen Buchhändler dieser Welt gemausert. Powell’s City of Books erstreckt sich über einen kompletten Häuserblock und bietet in 3500 verschiedenen Bereichen mehr als 1,5 Millionen Bücher zum Verkauf an. Genießen Sie im ladeneigenen Coffee Shop eine Tasse Kaffee, schnappen Sie sich eine Karte der neun farbcodierten Räume und durchstöbern das größte Buchgeschäft und Antiquariat auf Erden. Öffnungszeiten: 9 bis 23 Uhr, 365 Tage im Jahr; Eintritt frei.

Da unsere nächste Etappe uns jedoch – endlich! – an den Pazifik und die Oregon Coast führte, brachen wir spätnachmittags auf, jedoch nicht ohne nochmal einen Blick auf Portland mit Kaskadengebirge im Hintergrund zu werfen.

Blick auf Portland, Oregon, vom Japanischen Garten aus

Blick auf Portland, Oregon – vom Japanischen Garten aus.

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